Amber Dhoop

Hierbei handelt es sich um eine Räuchermischung, die entweder als einzelnes Räucherwerk geräuchert oder zum Mischen verwendet wird. Amber Dhoop ist der olfaktorische Hochgenuss für mich – wenn es richtig dosiert ist. Die süße, schwer und intensiv duftende Räuchermischung findet im ayurvedischen Bereich oft Einsatz, ich verräuche es nur, weil Amber Dhoop einen unglaublich tollen orientalischen Duft verströmt, der mir gefällt.

Was ist Amber Dhoop?

Die Räuchermischung Amber Dhoop wird aus verschiedenen Harzen, ätherischen Ölen und Kautschuk hergestellt. Die Masse der Mischung ist bei Zimmertemperatur recht weich und lässt sich je nach Konsistenz nur schwer dosieren. Ich lagere mein Amber Dhoop daher im Kühlschrank. Bevor ich die wohlduftende Räuchermischung in den Kühlschrank packe, drücke ich die weiche Konsistenz sehr dünn im Beutelchen, friere sie ein, um die Mischung anschießend zu zerbröseln. So fällt nachher die Dosierung wesentlich leichter. Warmes Amber Dhoop klebt an den Fingern oder am Räucherlöffel und ist alles andere als handlich. Ganz so klebrig wie Labdanum Harz ist es allerdings nicht und so kann die Räuchermischung Amber Dhoop in der Glasviole im Kühlschrank aufbewahrt werden und lässt sich mit dem Räucherlöffel gut in kleinen Mengen entnehmen.

Wie riecht Amber Dhoop?

Die Räuchermischung duftet sehr süß, balsamisch und aromatisch. Amber und Vanille bzw. der Duft von Tonkabohne macht sich breit. Duftintensität und Grundrichtung sind ähnlich, wie bei den Ambrosia Räucherherzen. Bereits eine sehr kleine Menge Ambermischung genügt, um ein ganzes Haus mit balsamischen Duftnoten zu durchströmen. Die fruchtige Leichtigkeit, wie sie in den Ambrosia Duftherzen zu riechen ist, fehlt dem Amber Dhoop komplett. Die Räuchermischung duftet warm, süß-würzig und vollkommen angenehm. Somit reiht sich der Räucherduft in alle gefällig riechenden Räucheraromen ein.

Amber Dhoop richtig dosieren und mörsern

Wie schon erwähnt, ist es nicht ganz einfach, die weiche Räuchermischung zu verwenden. Einfrieren, zerbröseln und kühl lagern ist daher wirklich zu empfehlen. Die kleinen Klümpchen werden bei Zimmertemperatur trotzdem schnell wieder weich und kleben dann trotz kühler Aufbewahrung am Räucherlöffel oder an Mörser und Stößel, wenn nicht schnell genug die klebrige Harzmischung verarbeitet oder auf die Kohle gelegt wird.

Möchten Sie Amber Dhoop im Mörser mit anderen Räuchersubstanzen vermengen, sollten Sie erst die trockenen und nicht klebrigen Räucherwerke in den Mörser geben, das Amber Dhoop erst zum Schluss. Vor dem Zerstoßen können Sie abermals eine trockenere Substanz auf das Amber Dhoop legen, damit es nicht am Stößel klebt. Beim puren Auflegen auf Kohle ist es hilfreich, wenn Sie etwas kalte Asche auf den Rucherlöffel nehmen und dann in die Glasviole mit dem kalten Amber Dhoop gehen. So klebt die Masse nicht am Löffel fest; denn sobald Sie über der Kohle sind, schmilzt die Ambermischung und lässt sich nicht mehr auf die Räucherkohle geben.

Amber Dhoop räuchern

Beim Räuchern neigt Amber Dhoop sehr schnell dazu, viel zu intensiv und regelrecht atemberaubend zu duften. Die balsamische Süße mit vanilleartigen Duftnoten erschlägt und verliert ihren Wohlgeruch. Daher kann ich Ihnen nur raten, bei der Dosierung sehr vorsichtig zu sein. Schon ein kleines Krümelchen genügt, um zu viel zu sein. Erst recht, wenn die Räuchermischung zu schnell erhitzt und verschmilzt. Unter das Amber Dhoop darf als viel Räuchersand, Asche und eventuell anderes, weniger schnell schmelzendes Räuchergut. Richtig dosiert ist die Amberräuchermischung ein Must Have!

Ambrosia Räucherherzen

Einer der schönsten Wohlgerüche ist der Duft dieser Ambrosia Räucherherzen. Im Glas enthalten sind 12 Herzen (zusammen 24 g). Die duftenden Räucherherzen befinden sich im kleinen Glas, das mit Kork verschlossen wird. Schon beim Öffnen des Korkens strömt ein süßer, sinnlicher, warmer und aufregender Duft empor, der schöner gar nicht sein könnte. Welche Zutaten für die Räuchermischung der Ambrosia Räucherherzen verwendet werden, bleibt ein magisches Geheimnis – umhüllt von funkelndem Feenstaub.

Die kleinen Duftherzen glitzern in ein wenig in schillernden Farben. Das unterstreicht das süß-aromareiche Geheimnis der Ambrosia Duftherzen. Der Hersteller soll für diese Räuchermischung ausschließlich feinste natürliche Substanzen verwenden. Es sollen wohl Blüten, Kräuter, ätherische Öle und Sandelholz sein, die diesem phantastischen Duft seinen Charakter verleihen. Doch alles andere bleibt ein Geheimnis. Die roten Einschlüsse deuten übrigens auf das berühmte Drachenblut hin; da ich dies noch nicht bewusst gerochen habe, bin ich mir nicht sicher, ob es wirklich in den Duftherzen steckt.

Ambrosia Räucherherzen verräuchern

Auch ohne Hitze betören diese Duftherzen mit ihrem wundervollen Geruch. Am intensivsten entfaltet sich der Ambrosia-Duft, wenn ein Räucherherz auf einer Kohle mit etwas Räuchersand als Unterlage geräuchert wird. Die duftenden Herzen lassen sich auch auf einem Räuchersieb erhitzen, damit sie den süßen Armbrosiaduft ausströmen.

Der Hersteller Berk beschreibt es mythologisch und bezeichnet diesen Wohlgeruch als Duft der Götter. Wenngleich ich nicht esotherisch oder spirituell bin, ist das Aroma dieser Ambrosia Räucherherzen tatsächlich göttlich. Auf den glitzernden Feenstaub könnte ich verzichten, doch geht es um den Duft, so sind diese glitzernden Räucherherzen für mich unverzichtbar.

Alleine schon das nun fast leere Glas mit dem letzten der Ambrosia Duftherzen am Schreibtisch stehen zu haben, ab und an den Korken zu lüften und meine Nase in das wohlduftende Glas zu stecken, macht mir große Freude.

Wie riechen Ambrosia Räucherherzen?

Es ist schwer, einen solch olfaktorischen Mix auch nur annähernd zu beschreiben, damit ein fremder Mensch eine Ahnung des Duftes erhält. Der Ambrosiaduft ist in der Basis sehr schwer, warm und doch mit einer erheiternden Leichtigkeit einhergehend. Bedient man sich der Duftfarben der Haute Parfumerie, ist der Grundduft sehr dunkel, jedoch nicht in schwarz, sondern in einem fast schwarzen Lilaton, wie man sich eine sehr reife Brombeere vorstellen kann, wenngleich die Ambrosia Räucherherzen nichts mit Brombeerduft gemein haben. Aus der reif-dunklen Farbe leuchten helle und pinke Glitzerstrahlen, die für fruchtige, leichte, beschwingte Duftnoten stehen. Die Sillage, also die Duftwolke, mit der die Duftherzen Raum einnehmen, ist sehr opulent. Verräuchern wir eins der Herzen im Haus, durchströmt der Duft unseren Wohnort. Ohne, dass wir dabei zuhause in einer trüben Duftwolke sitzen. Ambrosia Räucherherzen duften sehr intensiv, aber wunderbar schön. Beim Räuchern entsteht ein Räucherduft, der einfach süchtig macht.

Räuchermischung Asthma

Räuchern wird von vielen Menschen bei Beschwerden durch Atemwegserkrankungen als äußerst angenehm empfunden und so soll die Zeit während Husten, Erkältungen, bronchialem Infekten und Asthma leichter sein. Ausdrücklich: Natürlich heilt die Räucherei nicht. Aber als Asthmatikerin empfinde ich das Räuchern verschiedener Duftharze und Hölzer ebenfalls als sehr wohltuend und das Haus riecht auch noch prima. Im Laufe der Zeit und nach einigem Ausprobieren hat sich meine „Räuchermischung Asthma“ für mich als äußerst wohltuend herauskristallisiert. Sie duftet klasse und deshalb verräuchere ich sie auch zwischendurch, jedoch nicht täglich.

Meine Räuchermischung Asthma

Inzwischen habe ich viele Duftharze, Dufthölzer und Kräuter ausprobiert. Meine persönliche Räuchermischung Asthma besteht drei einzelnen Zutaten für mein individuelles Räucherwerk:

  • Myrrhe
  • Styrax
  • Sandelholz weiß

Olfaktorisch finde ich die Räuchermischung Asthma absolut gelungen, asthmatische Beschwerden habe ich weniger oft, wenn ich räuchere. Sandelholz weiß duftet balsamisch und warm; diesen Geruch mag ich in Eau de Parfum sehr gerne und im Räucherpapier Papier d’Armenie. Myrrhe ist der tolle Duft, den man in der Kirche im Weihrauch sehr präsent wahrnehmen kann. Von Styrax hatte ich erst keine Vorstellung, wie das duftet und nach wie vor fällt es mir schwer, den Styraxgeruch zu beschreiben. Die Kombination meiner Räuchermischung Asthma ergibt einen schönen Gesamtduft, der sich auch im Haus lange hält, ohne penetrant zu riechen.

Sparsam mit Styrax räuchern

Wegen der synthetischen Beduftung der Styrax-Plättchen (eigentlich wird dafür süßer liquidambar orientalis verwendet) soll Styrax nur sparsam benutzt werden und nicht täglich geräuchert werden. Für mich genügt es, alle paar Tage die Räuchermischung Asthma genießen zu können. Pro Räucherung verwende ich 2-3 Styrax Kohleplättchen. Myrrhe lege ich gerne nach, ebenso wie das weiße Sandelholz, welches ohnehin meine bevorzugte Räucherware ist.

So verwende ich meine Räuchermischung Asthma

Ich räuchere russfrei und qualmfrei und warte mit dem Auflegen des Räucherwerks, bis die Kohle mit Asche weiß überzogen ist. Dann gebe ich Räuchersand auf die Räucherkohle, damit das Räucherwerk nicht zu heiß wird. Da es Styrax fast nur noch als kleine Kohleplättchen gibt, die mit Styrax getränkt sind, lege ich die kleinen Kohleplättchen zuerst auf den Sand, dann folgt eine kleine Menge Myrrhe Granulat. Von dem weißen Sandelholzpättchen knippse ich ein Stück in Größe eines Reiskorns mit dem Nagelclips ab und lege dies obenauf. So entfaltet sich der warm-balsamische Sandelholzduft ganz langsam und ist am längsten wahrzunehmen.

Die Räucherschale mit der Räuchermischung Asthma stelle ich in eine Ecke des Raums, in dem ich mich befinde. Aber nicht in unmittelbare Nähe, da mir das zu intensiv ist. Die Räucherzutaten verströmen ohnehin ihren Duft durch das Haus, so dass der tolle Geruch überall wahrnehmbar ist. Selbst bei Erkältung und Grippe nimmt meine Nase diese Duftmischung wahr und findet sie gut.

Weiteres Räucherwerk bei Asthma

Oft liest man, dass Benzoe Siam als Zutat für eine Räuchermischung Asthma empfohlen wird. Es soll desinfizieren und die Beschwerden bei Bronchialerkrankungen und Erkältungskrankheiten lindern. Auf diese Empfehlungen hin hatte ich mir Benzoe Siam bestellt, jedoch mag und vertrage ich dieses Duftharz überhaupt nicht. Auch Weihrauch wird oft in Zusammenhang mit Asthma erwähnt, da das Harz des Weihrauchbaums als entzündungshemmend gilt.

Häufig empfohlen werden auch Räucherwaren wie Olibanum, Kampfer und Amber. Amber Dhoop zählt ebenfalls wie das Sandelholz aus meiner Räuchermischung Asthma zu meinen olfaktorischen Favoriten, jedoch ist es konsistenzbedingt mit der Dosierung schwer und zuviel davon macht mir massive Atemnot und lässt mich um Luft ringen. Kampfer und Olibanum habe ich noch nicht ausprobiert, daher kann ich keine eigenen Erfahrungswerte wiedergeben.

Fazit zur Räuchermischung Asthma

Ob meine Rezeptur als angenehm, lindernd und wohltuend empfunden wird, muss sicherlich jeder selbst ausprobieren. Ich persönlich bin schon lange zur Einschätzung gekommen, dass das Empfinden zu einer Räuchermischung immer individuell ist und jeder auf die einzelnen Duftharze und Hölzer anders reagiert. Natürlich hängt es auch davon ab, welche Mengen der Harze und Hölzer zum Räuchern verwendet werden und wie heiß das Räucherwerk wird. Ein gutes Beispiel ist Amber Dhoop, das unglaublich wohl duftet, aber bei einer zu großen Menge sofort zu rauchen anfängt, sich sehr aufdringlich entwickelt und dann das Atmen bei mir massiv beschwert, statt zu erleichtern. In Papier d’Armenie ist Benzoe Siam enthalten; darin mag ich es sehr gerne. Als Harz verräuchert mag ich es nicht und es raubt mir die Luft. Ganz anders dagegen meine Räuchermischung Asthma, die bei MIR perfekt ist.

Reden Sie mit Ihrem Arzt

Gerade Asthmatiker und Allergiker sollten jedoch nicht einfach auf die Schnelle mit dem Räuchern anfangen, sondern sich mit der Thematik ernsthaft auseinandersetzen und mit dem Arzt darüber sprechen. Auch, wenn die Räuchermischung Asthma – und überhaupt ALLE Räuchermischungen – nicht direkt inhaliert wird bez. werden, sondern auch dann positiv sind, wenn die Räucherschale weit entfernt steht und den Raum beduftet. Wichtig ist auch, dass nach dem Räuchern gut gelüftet wird. Im Grunde „funktioniert“ das Räuchern auch, wenn der Raum geräuchert wird und niemand sich darin befindet, sondern erst das Zimmer betreten wird, wenn nach der Räucherung gelüftet wurde. So desinfiziert und beduftet man heute teilweise noch in anderen Ländern erfolgreich Krankenhäuser, um Infektionsrisiken zu reduzieren und Kranken Linderung bei diversen Beschwerden und Krankheiten zuteil werden zu lassen. In diesem Zusammenhang werden die zuvor erwähnten Harze, Sandelholz und Styrax immer wieder in der Literatur erwähnt.